Konzept für geplanten neuen Studiengang Intensiv- und Anästhesiepflege an der THM vorgestellt

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Die Herausforderungen, um die Pflege in unseren Krankenhäusern sicherzustellen, sind immens.

Eine Studie aus dem Jahr 2011 hat bereits gezeigt, dass alleine in der Rhein-Main-Region bis zum Jahr 2020 mehr als 11.000 Pflegekräfte fehlen werden.

Dem enormen Bedarf an gut qualifizierten Pflegekräften steht die zur Zeit unzureichende Attraktivität des Berufsbildes Pflege entgegen, sodass viele junge Menschen sich gegen eine Ausbildung oder dauerhafte Tätigkeit in der Pflege entscheiden.

Um dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegenzutreten, haben in den Räumen der Kerckhoff-Klinik, Bad Nauheim, Vertreter der Technischen Hochschule Mittelhessen und der kaufmännische Geschäftsführer der Kerckhoff-Klinik, Ulrich Jung, den konzeptionellen Entwurf eines geplanten neuen Studienganges vorgestellt.

Ulrich Jung kennt die Notwendigkeiten gut ausgebildeter Pflegekräfte aus täglicher Erfahrung nur zu gut. Zur Zeit müssen in seiner Klinik alleine 56 intensivmedizinische Betten rund um die Uhr von qualifiziertem Personal betreut werden. Der Personalaufwand wird in Zukunft unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung weiter steigen. Die Pflegekräfte müssen aus medizinischen Gründen immer besser ausgebildet werden. Die gute Ausbildung führt aber auch zu einer Steigerung der Berufszufriedenheit und trägt damit dazu bei, die Mitarbeiter dauerhaft für die Pflege zu gewinnen.

Der geplante Studiengang soll im Bereich der Intensiv- und Anästhesiepflege als Bachelor-Studium berufsbegleitend angeboten werden. Die Inhalte des Studienganges werden sich an den praktischen Anforderungen der Gesundheitseinrichtungen orientieren. Examinierte Mitarbeiter aus Kliniken und weiteren Gesundheitseinrichtungen können sich, ohne die bisherige Anstellung vollständig aufgeben zu müssen, für die hohen Anforderungen z.B. im Bereich von Intensivabteilungen qualifizieren. Nach erfolgreichem Abschluss können weitergehende Leitungsfunktionen übernommen werden. Dadurch wird die Attraktivität des Berufsbildes gesteigert.

Das große Interesse an dieser ersten Vorstellungsveranstaltung zeigt, wie sehr das Thema auf den Nägeln brennt. So haben viele Vertreter weiterer Krankenhäuser aus der Region Mittelhessen teilgenommen, um die bisher vorliegende Grundkonzeption des geplanten Studienganges kennenzulernen.

Die THM möchte mit dem Studiengang den Bereich Gesundheit weiter ausbauen, um dem wachsenden Bedarf gut qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter insbesondere in der Region Mitthessens zu unterstützen.

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