Neue medizinische Großgeräte in der Kerckhoff-Klinik MRT- und CT-Gerät der neuesten Generation eingeweiht

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Bereits in den Statuten der Klinik ist festgelegt, dass die Kerckhoff-Klinik ihren Patienten eine Diagnostik und Therapie auf hohem Niveau anbieten soll. Deshalb investieren die Verantwortlichen des Krankenhauses unter anderem fortwährend in hochmoderne Geräte. Damit wird der hohe Standard in der medizinischen Versorgung und der patientennahen Forschung gesichert. Nun wurden gleich zwei neue Großgeräte, ein Computertomograph – kurz CT, und ein Magnetresonanztomograph – kurz MRT, in einer Feierstunde eingeweiht, die diesen Anforderungen gerecht werden. Ab sofort stehen in der Radiologischen Abteilung der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim ein hochmodernes DUAL-SOURCE-CT FORCE sowie ein 3 Tesla MRT SKYRA der Firma Siemens zur Verfügung.


"Die neuen Geräte bieten die Möglichkeit Krankheiten früher und besser zu entdecken, aber auch einige invasive Untersuchungen zu ersparen", so Professor H. Ardeschir Ghofrani, der ärztliche Geschäftsführer der Kerckhoff-Klinik.

Beide Geräte sind Entwicklungen der neuesten Generationen im „high-end“ Segment und garantieren eine optimale Bildqualität bei größtmöglicher Schonung des Patienten.

In der Feierstunde begrüßten zunächst der kaufmännischen Geschäftsführer Ulrich Jung und der ärztliche Geschäftsführer Professor H. Ardeschir Ghofrani die Gäste und betonten die Wichtigkeit dieser Investition.

"Die Kerckhoff-Klinik ist schon immer ein Motor des Fortschritts im Bereich Diagnostik und Therapie, aber auch für Forschung von Herz-; Gefäß- und Lungenerkrankungen gewesen. Die neueste Generation der "high-tec" Bildgebung sichert unseren Patienten Diagnostik auf höchst möglichem Niveau" , so Professor H. Ardeschir Ghofrani.

Das neue CT-Gerät braucht durch den Einsatz von zwei Röntgenröhren und zwei Detektoren nicht mal eine Sekunde, um beispielsweise für Patienten des Herzzentrums der Kerckhoff-Klinik das komplette Herz mit einer Detailauflösung von 0,3 mm zu untersuchen. Gleichzeitig sinkt die Strahlenbelastung gegenüber bisheriger Geräte auf ein Fünftel. „Auch wird nur ein Drittel des Kontrastmittels gebraucht, wie bisher“, zählte Professor Georg Bachmann, Leiter der Radiologischen Abteilung in der Kerckhoff-Klinik einen weiteren Vorteil auf. In seinem Vortrag präsentierte er Beispiele die zeigten, welche Diagnosen durch die neuen Geräte möglich werden.

Dr. Andreas Rolf, leitender Oberarzt der Kardiologie in der Kerckhoff-Klinik, berichtete den Gästen anschließend über Bewährtes und Neues in der Computertomographie- und Magnetresonanzdiagnostik in der Kardiologie.

So hat das MRT eine doppelt so hohe Magnetfeldstärke wie die meisten bisherigen MRT-Geräte, was eine bessere Bildqualität und reduzierte Messzeit erlaubt. Damit werden Untersuchungen des Herzens zur Erfassung der Durchblutung und der Struktur des Herzmuskels bei koronarer Herzerkrankung und Herzmuskelentzündungen verbessert. Eine besondere Option sind auch die nun möglichen Untersuchungen von großen Körperabschnitten bis hin zum gesamten Körper in einer Sitzung, um alle entzündlichen Gelenke bei Rheumapatienten und alle großen Arterien von Kopf bis Fuß bei Patienten mit Arteriosklerose zu erfassen.

In der Feierstunde hielt dann Professor Gabriele A. Krombach, Direktorin für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum in Gießen einen Fachvortrag zum Thema „Perspektiven für die moderne Bildgebung in Klinik und Wissenschaft“.

Im Anschluss an die Vorträge fand eine Begehung der Geräte in der Abteilung statt. Die Mitarbeiter der Radiologie erklärten den Gästen wie CT und MRT in der Praxis funktionieren und demonstrierten Fallbeispiele.

Da die Geräte nicht durch eine normale Tür in die Klink eingebracht werden konnten, wurde für den Einbau temporär extra ein Stück der Außenwand des Gebäudes herausgenommen. Insgesamt dauerten der Umbau und die Einbringung, samt Inbetriebnahme der Geräte rund 5 Monate. „Eine solches Projekt im laufenden Betrieb, inklusive neuer Raumlufttechnik, Raumplanung und Brandschutzmaßnahmen umzusetzen, ohne das es dabei zu Einschränkungen in der Patientenversorgung kam, ist sehr hoch einzuschätzen. Mein Dank gilt allen beteiligten Mitarbeitern der Klink sowie den ausführenden Unternehmen für ihren Einsatz“, würdigte Ulrich Jung, kaufmännischer Geschäftsführer den Einsatz aller Beteiligter. Die Klinik investierte für die Gesamtmaßnahme über 3,5 Millionen Euro.

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