Dem Gehirn was vorgaukeln - Kerckhoff-Klinik bietet neues Therapieverfahren gegen schweren Bluthochdruck an

Kontrolle PM kerckhoff-KlinikDie Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim hat ein neues Therapieverfahren für die Behandlung von

schwerem Bluthochdruck eingeführt. Bei der Methode wird den Patienten ein sogenannter Karotisschrittmacher an der Halsschlagader aufgenäht.

Denn dort sitzen Reflexpunkte, die sogenannten Barorezeptoren. Der Schrittmacher sendet elektrische Signale an die Barorezeptoren. Die leiten das Signal an das Gehirn weiter. Dort gaukeln sie ihm einen dauerhaft viel zu hohen Blutdruck vor. Etwas vereinfacht erklärt, reagiert das Gehirn auf diese Impulse und löst körpereigene Mechanismen zur Blutdrucksenkung aus. Im Idealfall reguliert sich der Blutdruck wieder im normalen Bereich ein und der Patient kann die Einnahme der Medikamente reduzieren.

Ottmar Klein aus Usingen war nun der erste Patient, dem ein solcher Schrittmacher in der Kerckhoff-Klinik eingesetzt wurde. Seit seiner Jugend leidet er an Hypertonie, so der Fachbegriff für Bluthochdruck. Mit der Medikamenteneinnahme war er am Limit, doch der Blutdruck wollte einfach nicht niedriger werden. Sein behandelnder Kardiologe PD Dr. Johannes Sperzel an der Kerckhoff-Klinik riet ihm deshalb zu dem operativen Eingriff, um langfristig weniger Medikamente nehmen zu müssen und den Blutdruck zu normalisieren.

Die Operation führte dann ein interdisziplinäres Team von Medizinern der Kerckhoff-Klinik aus Gefäßspezialisten und Kardiologen durch. Direktor des Harvey-Gefäßzentrums Dr. Simon Classen legte die Halsschlagader frei und implantierte den Schrittmacher. Die Einstellung des Gerätes sowie die weitere Betreuung liegen nun in den Händen der Kardiologen. „Wir in der Kerckhoff-Klinik sind sehr froh darüber, dass wir Patienten dieses neue Therapieverfahren anbieten können. Ziele der Therapie sind neben der Normalisierung der Blutdruckwerte vor allem auch eine Verbesserung der Lebensqualität der Patienten“, so Kardiologe PD Dr. Johannes Sperzel. Durch diese Teamarbeit von Spezialisten profitieren die Patienten unheimlich, sind sie doch zu jedem Zeitpunkt der Behandlung in den Händen absoluter Spezialisten.

In Deutschland leiden rund 20 Millionen Menschen unter Bluthochdruck. Jeder dritte Patient gilt als schwer einstellbar.

Eine nicht ausreichende Einstellung des Bluthochdrucks erhöht aber das Risiko, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden. Weltweit ist Bluthochdruck mittlerweile die dritthäufigste Todesursache.

Die neue Methode kann Patienten helfen, die trotz der gleichzeitigen Einnahme von mehreren Bluthochdruckmedikamenten nicht ihren Zielblutdruck erreichen. Langzeitergebnisse zeigen eine erfolgreiche Blutdruckeinstellung

bei Patienten mit therapieresistentem Bluthochdruck. Viele Patienten konnten in Folge die Zahl der benötigten Medikamente

reduzieren.

Mit freundlichem Gruß

Constanze Schleenbecker-Büttner

Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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