Der Seelenpfleger - Pfarrer Wilfried Hess offiziell als Klinikseelsorger eingeführt

Einführung Pfarrer Hess EinführungFeierlicher Gottesdienst mit Segnung

Im vollbesetzten Raum der Stille in der Kerckhoff-Klink wurde Pfarrer Winfried Hess nun offiziell in einem Gottesdienst als Klinikseelsorger eingeführt.

Somit ist er, neben Diakon Dr. Bernhard Dörr und Pfarrer Mathias Fritsch der 3. Seelsorger im ökumenischen Klinikseelsorgeteam des Fachkrankenhauses.

Pfarrer Winfried Hess hielt nach seiner Einsegnung als neuer Klinikseelsorger die Predigt zu „Gott ist hier, der gerecht macht" aus dem Römer 8, 33. Dabei ging er auf die Frage ein wer am Ende eines Lebens darüber entscheidet, ob ein Leben erfüllt, gerecht und gut war. Diese Gespräche hat der erfahrene Seelsorger schon häufig geführt, wenn Menschen zum Ende ihres Lebens eine Art Resümee über das eigene Leben ziehen.

Die Seelsorge begleitet den Pfarrer schon fast sein gesamtes Berufsleben. Bereits der Studienbeginn in Bethel bot ihm die Möglichkeit, praktische Erfahrungen im angegliederten Krankenhaus zu machen. Bei mehreren Aufenthalten in den USA belegte er Ausbildungskurse in Ohio und New York und schloss die Seelsorgeausbildung ab.

Nach 7 Jahren als Pfarrer in einer Frankfurter Gemeinde ging er zurück in die Seelsorge. Zunächst im Zentrum für Psychiatrie der Goethe-Universitätsklinik in Frankfurt und dann wieder in den USA.

Mittlerweile leitet er selbst seit 20 Jahren Ausbildungskurse für angehende Seelsorger.

In der Kerckhoff-Klinik wird Pfarrer Winfried Hess seine Hilfe hauptsächlich auf der Intensivstation und im Transplantationszentrum anbieten, aber auch sonst überall, wo Patienten und Angehörige den Seelsorger brauchen.

Der Gottesdienst wurde unter Mitwirkung von Klinikseelsorger Pfarrer Mathias Fritsch, dem stellvertretenden Dekan Pfarrer André Witte-Karp, dem kaufmännischen Geschäftsführer der Kerckhoff-Klinik Ulrich Jung und Klinikseelsorger Diakon Dr. Bernhard Dörr gestaltet.

Sigrid Behrens begleitete den Gottesdienst am Klavier.

Im Anschluss hatten alle noch die Möglichkeit bei Essen und Getränken miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Kerckhoff-Klinik ist eine gemeinnützige GmbH und wird von der Stiftung William G. Kerckhoff, Herz-, und Rheumazentrum Bad Nauheim getragen. In der Stiftung sind das Land Hessen, die Max-Planck-Gesellschaft, die Stadt Bad Nauheim und die ursprüngliche Kerckhoff-Stiftung vertreten.

Die Klinik umfasst 4 Zentren, das Herz-, Lungen-, Gefäß- sowie das Rheumazentrum. Insgesamt verfügt das Krankenhaus über 430 Betten. Davon werden 54 Betten als intensivmedizinische Einheit (IME) zusammengefasst.

Die Bad Nauheimer Kerckhoff-Klinik ist das Zentrum für thorakale Organtransplantationen (Herz und Lunge) in Hessen. Sie zählt mit 35.000 ambulanten Patientenkontakten und 15.000 stationär aufgenommenen Patienten zu einem der größten Herz-, Lungen-, Gefäß- und Rheumazentren in Deutschland. Auch eine Rehabilitation gehört zur Kerckhoff-Klinik. Jährlich absolvieren hier rund 1900 Patienten ihre Anschlussheilbehandlung bzw. Rehabilitationsmaßnahmen. Als eine der ersten Kliniken in Deutschland wurde hier eine psychokardiologische Abteilung etabliert, die zentrumsübergreifend arbeitet. Derzeit hat die Kerckhoff-Klinik etwa 1400 Beschäftigte und ist somit größter Arbeitgeber der Stadt.

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