Strahlungsärmer, schonender und schneller – Erfahrungen und Möglichkeiten der neuen Großgeräte vorgestellt

Bachmann links Rolf rechtsDie Kerckhoff-Klinik hatte kürzlich zum Wintersymposium unter dem Titel „Neue Wege in der Diagnostik mit CT und MRT" eingeladen

Professor Dr. Georg Bachmann, Leiter der Radiologischen Abteilung in der Kerckhoff-Klinik und PD Dr. Andreas Rolf, Leitender Oberarzt in der Kardiologie begrüßten die Gäste und trugen selbst fachliche Beiträge zum Symposium bei. Sie und die andere Experten aus den Zentren für Herz-, Lungen-, Gefäß-, und Rheumaerkrankungen in der Kerckhoff-Klinik stellten den Teilnehmern dabei die bisherigen Erfahrungen und Möglichkeiten mit den neuen Großgeräten vor.

 

BU: Professor Dr. Georg Bachmann, Leiter der Radiologischen Abteilung, Medizinische Fachangestellte Christina Damm, Medizinisch-technische Radiologieassistentin Isabell Korn und PD Dr. Andreas Rolf, Leitender Oberarzt in der Kardiologie vor dem neuen CT

Ein Computertomograf Force (CT) und ein 3T-Magnetresonanztomograf Skyra (MRT) wurden im vergangenen Sommer offiziell in der Bad Nauheimer Fachklinik eingeweiht. „Mit der modernen Technik lassen sich die Untersuchungen schneller, strahlungsarmer und präziser durchführen. Das nutzt vor allem den Patienten, die durch die schonenderen Untersuchungsmöglichkeiten zügig eine Diagnose bekommen können", so Radiologe Professor Georg Bachmann.

Das MRT hat eine doppelt so hohe Magnetfeldstärke wie die meisten bisherigen MRT-Geräte, was eine bessere Bildqualität und reduzierte Messzeit erlaubt. Damit werden Untersuchungen des Herzens zur Erfassung der Durchblutung und der Struktur des Herzmuskels bei koronarer Herzerkrankung und Herzmuskelentzündungen verbessert. Eine besondere Option sind auch die nun möglichen Untersuchungen von großen Körperabschnitten bis hin zum gesamten Körper in einer Sitzung, um alle entzündlichen Gelenke bei Rheumapatienten und alle großen Arterien von Kopf bis Fuß bei Patienten mit Arteriosklerose zu erfassen.

Das neue CT-Gerät braucht durch den Einsatz von zwei Röntgenröhren und zwei Detektoren nicht mal eine Sekunde, um beispielsweise für Patienten des Herzzentrums der Kerckhoff-Klinik das komplette Herz mit einer Detailauflösung von 0,3 mm zu untersuchen. Gleichzeitig sinkt die Strahlenbelastung gegenüber bisheriger Geräte auf ein Fünftel. Außerdem ist nur noch ein Drittel des Kontrastmittels nötig, wie bisher.

Bereits zahlreiche Patienten wurden mit den neuen Geräten in den vergangenen Monaten untersucht. Die Großgeräte gehören zu den neuesten und modernsten Tomografen, die es auf dem Markt gibt.

Neben Referenten aus der Kerckhoff-Klinik konnten mit Prof. Eike Nagel (Kardiologie), Fr. Prof. Gabriele Krombach (Radiologie) und Prof. Thomas Vogl (Radiologie) international renommierte Wissenschaftler aus Gießen und Frankfurt zu Gastvorträgen gewonnen werden.

Das Symposium richtete sich an niedergelassene Ärzte aus der Region und Ärzte der Kerckhoff-Klinik, die durch die Vorträge die neuesten wissenschaftlichen Entwicklungen vermittelt bekamen.

Die Kerckhoff-Klinik ist eine gemeinnützige GmbH und wird von der Stiftung William G. Kerckhoff, Herz-, und Rheumazentrum Bad Nauheim getragen. In der Stiftung sind das Land Hessen, die Max-Planck-Gesellschaft, die Stadt Bad Nauheim und die ursprüngliche Kerckhoff-Stiftung vertreten.

Die Klinik umfasst 4 Zentren, das Herz-, Lungen-, Gefäß- sowie das Rheumazentrum. Insgesamt verfügt das Krankenhaus über rund 400 Betten. Davon werden 54 Betten als intensivmedizinische Einheit zusammengefasst.

Die Bad Nauheimer Kerckhoff-Klinik ist das Zentrum für thorakale Organtransplantationen (Herz und Lunge) in Hessen. Im Jahr werden rund 15000 Patienten stationär und 35000 ambulant versorgt. Derzeit hat die Kerckhoff-Klinik etwa 1400 Beschäftigte.

 

 

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